Die Ideen von heute sind die Materialien von morgen: Seit 2001 vernetzt und fördert der Materials Cluster Styria Unternehmen und Institutionen in einem klassischen Stärkefeld der Steiermark ? den Materialwissenschaften.
Werkstoffe begleiten den Menschen, seit er aufrecht gehen kann. Glas, Metall oder Kunststoff markieren auch wesentliche Etappen der menschlichen Entwicklung. Das gilt bis heute ? und auch für die Zukunft. Das steirische Stärkefeld Material beinhaltet dabei die Gesamtheit der Werkstoffe der erzeugenden, veredelnden und verarbeitenden Industrie, aber auch Dienstleistungsunternehmen und Forschungseinrichtungen an Universitäten und in insgesamt sechs Kompetenzzentren. Somit spannt sich der Bogen von Forschung und Entwicklung über die Grundstoffhersteller bis hin zu den Anwendern und Verwendern über alle Werkstoffuntergruppen von Metall über Kunststoff, Keramik und Glas bis zu Baustoffen. Dank des hervorragenden Zusammenspiels zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sichert der Materials Cluster Styria mit Sitz in Leoben tausende Arbeitsplätze und der Steiermark einen unschlagbaren, internationalen Wettbewerbsvorteil.
Was Rang und Namen in der steirischen Material-Branche hat, kooperiert mit dem Materials Cluster, der 2001 gegründet worden ist. Die hochkarätigen Partner bringen in die Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsprozesse ihr Potenzial ein, das die Steiermark insgesamt befähigt, im Bereich der Materialwissenschaften eine "Region der Exzellenz" zu werden. Teil dieses Netzwerks sind freilich nicht nur Klein- und Mittelbetriebe sowie internationale Konzerne, sondern auch universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, in denen sich renommierte Expertinnen und Experten mit materialwissenschaftlichen Fragestellungen beschäftigen. Ergänzt um die klar strukturierten Kompetenzzentren, bildet sich somit ein Fadennetz vielfältiger Verbindungen, die dem Wissensaustausch und der kreativen Diskussion über Innovationen dienen.
Gerade die Materialwissenschaften brauchen diesen interdisziplinären Diskurs und auch die Kooperation zwischen Universitäten und Unternehmen, weil die Entwicklung von bestehenden und neuen Werkstoffen eine klassische Querschnittsaufgabe ist. Daher sieht der Materials Cluster Styria seine Aufgabe darin, Menschen zu vernetzen, sodass sie ihre Ideen austauschen können. Der Cluster will zudem das Image des Materialsektors verbessern, auch auf internationaler Ebene Marketing betreiben, Forschung und Entwicklung unterstützen sowie bei Finanzierungen helfen.
Das Credo des Materials Clusters ist einfach und anspruchsvoll zugleich. Die Ideen von heute sind die Materialien von morgen.